Die Sonne strahlt, weit unter uns glitzert ein teils gefrorener See. Bis zur Brust stecken wir im Pulverschnee und wühlen uns durch die Gipfelwechte. Auf der anderen Seite wird es gut tausend Höhenmeter durch unverspurtes Traumgelände wieder Richtung Tal gehen. Garantiert unverspurt – denn wir sind allein in dieser entlegenen Gegend. Seit gestern ist uns kein Skitourengeher mehr begegnet.
Und während wir den gemeinsam erreichten Gipfel feiern, wandert unser Blick von Südtirol bis in den Wilden Kaiser. Er deckt damit unsere Route für diese sieben Tage komplett ab: Mit Ski einmal über die Alpen. Von Bruneck nach Kufstein. Auf einer Route, die sonst fast keiner kennt.

Erika Spengler/Ulligunde
Herrlicher Sonnenschein, frisch eingeschneite Hänge. Ein perfekter Start!

Erika Spengler/Ulligunde
Die Lawinensituation ist kritisch, wir bleiben daher defensiv.

Erika Spengler/Ulligunde
Unser erster Gipfel hüllt sich in Wolken.

Erika Spengler/Ulligunde
Der nächste Tag wartet wieder mit herrlichem Sonnenschein. Endlich! Die Laune ist weiterhin gut.

Erika Spengler/Ulligunde
Die Abfahrt ins Zillertal ist besser als gedacht – Bergführer Flo genießt.

Erika Spengler/Ulligunde
Vom Zillertal geht es Richtung Gerlos.

Erika Spengler/Ulligunde
Und plötzlich kommt Norwegenfeeling auf. Der Speichersee Zillergründl wirkt fast wie ein Fjord, die Sonne lacht. Wir auch!

Erika Spengler/Ulligunde
Bergführer Flo hilft beim Überkletter der pulvrigen Wechte.

Erika Spengler/Ulligunde
Vorsichtige Abfahrt in Richtung Gerlos. Die Lawinensituation ist immer noch nicht ganz entspannt.

Erika Spengler/Ulligunde
Der Frühling klopft an die Türe. Wir müssen die Ski immer wieder passagenweise tragen.

Erika Spengler/Ulligunde
Der Klettersteig versteckt sich teilweise unter dem Schnee und erschwert dem Bergführer die Arbeit.

Erika Spengler/Ulligunde
Der spektakuläre Durchschlupf an der Kopftörlscharte.

Erika Spengler/Ulligunde
Für alle, die es sich nicht zutrauen, geht es am Seil die ersten Meter hinab.

Erika Spengler/Ulligunde
Bergführer Flo genießt die ersten steilen Schwünge …

Erika Spengler/Ulligunde
… und Sprünge.

Erika Spengler/Ulligunde
Unten wartet, was kommen muss…

Christian Regler
…Schluss mit Ski! Los geht der Hatsch.

Erika Spengler/Ulligunde
Mit dem Sonnenuntergang erreichen wir Kufstein. Wir haben es geschafft!

Erika Spengler/Ulligunde
Zurück bleibt die Erinnerung an eine fabelhafte Tour, ein eingeschworenes Team und eine abwechslungsreiche Transalp.
Alle Daten zum Ski-Transalp von Antholz nach Kufstein
- Start: Antholz/Pustertal
- Ziel: Kufstein
- Route: insgesamt6 Etappen, insgesamt 9.000hm im Aufstieg.
Etappen:
- Tag 1: Antholz – Antholzer Scharte – Magerstein – Kasseler Hütte – Rein in Taufers. (6h, 1.650 Hm Aufstieg, 1.300 Hm Abfahrt)
- Tag 2: Klammljoch – Arvental – Ahrntal – Prettau. (5h, 1.600 Hm Aufstieg, 1.800 Hm Abfahrt)
- Tag 3: Überschreitung Alpenhauptkamm via Rauchkofel. Übernachtung: Zillergrund. (5h, 1.600 Hm Auf- und Abstieg)
- Tag 4: Zillergründl – Wildgerlosspitze – Gerlos. (6h, 2.000 Hm Auf- und Abstieg)
- Tag 5: Kröndlhorn – Schneegrubenspitz – Kelchsau – Hohe Salve – Ellmau. (4h, 1.200 Hm Aufstieg, 1.500 Hm Abstieg)
- Tag 6: Kopftörl – Hans-Berger-Haus – Kufstein. (6h, 1.000 Hm Auf- und Abstieg)
HINWEIS: Der Verlauf bietet unzählige Variationsmöglichkeiten, um die Tour an die Gruppe und die Verhältnisse anzupassen. Wer sich diese Unternehmung eigenständig zutraut, wird über genügend Erfahrung verfügen, die einzelnen Passagen adequat zu planen. Jedem anderen sei die Tour mit einem Bergführer (in meinem Fall war es die Bergschule Mountain Elements) empfohlen.
- Beste Jahreszeit: März bis April
- An- und Abreise: Entweder per Bus, Bahn und Taxi oder – aufwändiger, aber günstiger – mit zwei eigenen Fahrzeugen
- Übernachtung: Bis auf den Zillergrund gibt es zahllose Übernachtungsmöglichkeiten in den jeweiligen Talorten
- Literatur & Karten: Tabacco-Karte 035 Ahrntal/Valle Aurina sowie AV-Karten 35/3 Zillertaler Alpen Ost, 34/1 Kitzbüheler Alpen West sowie AV-Karte 8 Kaisergebirge.
- Empfohlene Ausrüstung: Da keine Gletscher passiert werden, reicht eine klassische Skitourenausrüstung inklusive vollständigem Erste-Hilfe-Set und kompletter Lawinenausrüstung sowie bestenfalls GPS-Gerät für schlechte Sicht aus.
Ich möchte meine Moves von der Suunto Travers wie bisher auf den PC laden was aber nicht mehr möglich ist, weil Movescount nicht mehr aktiv ist . Ich sehe meine Moves zwar auf der Suunto App aber kann Sie nicht mehr auf den PC laden . Kann mir bitte jemand behilflich sein. Danke
Hallo, ich habe mir die Suunto Traverse zugelegt. Ich bin mit der Uhr auch sehr zufrieden. Einzig mit der Einstellung der Höhenangabe habe ich einige Probleme. Muss man die Höhe vor jeder Aktivität neu einstellen? Ich wur heute im Bayerischen Wald auf dem Großen Arber, der ist 1455,5m hoch. Dort habe ich dann vom Gipfel aus meine Wanderung gestartet und habe meine Route aufgenommen. Beim Übertragen in Movescount ist mit aufgefallen das ich auf 446m gestartet bin. Muss ich die aktuelle Höhe nun vor jeder Aktivität neu Ermitteln? Eventuell habe ich aber auch bloß einen Fehler gemacht und habe mich… Read more »
Hallo Sebastian.
Habe schon ein paar Monate die Traverse. Seit Hl. Abe nd auch den Smart Sensor.
Das verbinden hat auch funktioniert. Aber ich kann meine Herzfrequenz nur sehen (auf der Uhr), wenn ich eine Aufnahme sprich ein Training mache.
Kann ich die Herzfrequenz sonst nicht abfragen?
Mit Movescount kann ich mich verbinden. Aber da wird auch kein Puls angezeigt?
Auch das Batterielevel wird bei Movescount nicht angezeigt.
Hast du diese Probleme auch?
Grüße, Danke für Deine Mühen, frohes Fest noch,
Michael
Hallo Rolf,
der einzige entscheidende Unterschied ist, dass die Alpha statt einem Mineralglas das höherwertige Saphirglas besitzt. Deswegen auch der Preisunterschied.
Außerdem besitzt die Alpha noch ein paar spezielle Angel- und Jagdfunktionen (Schusserkennung, Mondkalender, Unwetterwarnung, Sonnenaufgangswarnung..usw.). Diese sind natürlich nur durch die Software auf die Uhr gespielt. Theoretisch könnte die Traverse dies auch.
Alle Funtionen in eine Uhr zu packen ist aber (leider) nicht die Firmenpolitik von Suunto.
Viele Grüße
Sebastian vom Bergzeit Team
Hallo
Danke für die schnelle Antwort ! Wo liegt den der Unterschied zur Traverse Alpha ? Wo kommt dieser große Preisunterschied her ?
Hallo Rolf,
Das Aktivieren den Brustgurtes ist absolut einfach. Ich hatte damit bis jetzt bei Suunto noch nie Probleme.
Falls Du einen neuen Brustgurt aktivieren möchtest, diesen einfach anlegen und über die Uhr die Menüpunkte „Optionen aufrufen“ -> „Verbindung“ -> „Verbinden“ -> „HF-Gurt“ navigieren.
Kurz warten, danns sollte die Uhr den Gurt gefunden haben.
Achtung, als Gurt kommen nur die neuen Smart Sensor Brustgurtet mit Bluetooth in Frage. Die alten ANT-Gurte funktionieren nicht mehr.
Viele Grüße
Sebastian vom Bergzeit Team
Hallo
Ist das aktivieren des Brustgurtes bzw Frequensmesser problemlos ?
MFG
Hallo Benjamin, Ja über Movescount kann man sich die vertikale Geschw. in m/min anzeigen lassen. Daraus ebenso das max. Sinken und Steigen im m/min. Für m/sec. müsste man sich eventuell eine App für die Traverse basteln, was sicher nicht schwer ist. Ich würde diese Werte aber mit Vorsicht genießen. Der eingebaute Barometer ist keinesfalls so empfindlich wie von einem Vario und reagiert sehr verzögert, sprunghaft. Daher werden manchmal auch recht utopische Werte berechnet. Den Versuch die Traverse als Vario zu nutzen, was theoretisch geht, hab ich aufgrund dieser Verzögerungen auch recht schnell aufgegeben. Wichtig ist mir vor allem die Geschwindigkeit… Read more »
Hallo Sebastian,
Du erwähnst in deinem Bericht, dass du die Uhr auch zum Gleitschirmfliegen benutzt. Zeigt die Uhr auch die vertikale Geschwindigkeit an sowie das maximale Sinken und Steigen des letzten Tracks? Und sind auf den GPS Tracklogs auch die Geschwindigkeiten zu sehen?
Gruss,
Benjamin