Die Schwäbische Alb ist nicht umsonst als Zentrum der Textilindustrie in Baden-Württemberg bekannt. Zahlreiche Textilfirmen haben oder hatten hier ihren Anfang. Kombiniert mit dem deutschlandweit bekannten schwäbischen Erfindergeist ist es kein Wunder, dass Gonso genau hier „geboren“ wurde.
Von der Damenwäsche zur Radbekleidung
Angefangen hatte alles mit Johannes Gonser, der im Jahr 1926 eine Firma für Damenwäsche, Strümpfe und Nachthemden in Albstadt-Onstmettingen gründete. In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Portfolio von Gonso technischer und die Firma konnte im Langlauf- und Trainingsbereich erste Erfolge feiern.
Dass Gonso heutzutage ein riesiges Portfolio an Radsportbekleidung für den Amateursportler anbietet, liegt an einem eher unerfreulichen Zufall. Im Jahr 1979 führt Hans Gonser, der Enkel des Firmengründers, Gonso. Er ist begeisterter Radsportler und muss durch eine Arthrose-Erkrankung aufs „Trimmrad“ ausweichen. Diese Vorform des Smarttrainers sorgt in Verbindung mit den damaligen Radhosen zu unerträglichen Schmerzen. Zuerst lässt er sich ein – damals in Deutschland noch übliches – Lederpolster aus Rehleder in die Hose einnähen. Da das Ergebnis zwar seine Schmerzen linderte, aber letztendlich nicht seinen Vorstellungen entsprach, tüftelte er weiter. 1980 ging er eine Kooperation mit Bayer ein und entwickelte ein synthetisches Polster für die Radhose. In Deutschland eine Revolution.
Gleichzeitig wurde der Fokus auf den Amateursportler gesetzt, da Hans Gonser entdeckte, dass die Profis durch Bekleidungssponsoren immer die beste, neueste Bekleidung bekamen. Für Freizeitradler gab es aber keine leicht verfügbare Kollektion.
Ein Sitzpolster für alle Fälle
Nach Jahren der ständigen Verbesserung legt Gonso Wert darauf, Bekleidung und insbesondere Hosen für alle Spielarten und Facetten des Radfahrens anzubieten. Dabei ist das Polster der wichtigste Baustein für perfekten Komfort beim Radfahren. Außerdem ist die Passform der Hose essenziell. Daher liegt der zweite Hauptfokus darauf, jedem Radfahrer eine Hose und ein Kleidungsstück anzubieten, das perfekt passt und nicht zwickt. Mit beinahe 40 Größen bietet Gonso daher eine extreme Bandbreite für jede*n Radbegeisterte*n an.
Die Sitzpolster für die Radhosen entwickelt Gonso nach wie vor selbst und lässt sie exklusiv herstellen. Das Sitivo-Hosenkonzept wird mit drei unterschiedlichen Polstern angeboten, die sich nach Deiner Fahrhaltung richten. So macht ein einziger Hosenschnitt den gemütlichen E-Biker ebenso glücklich wie den sportlichen Rennradfahrer. Alternativ kannst Du Deinen passenden Hosenschnitt auch mit unterschiedlichen Rädern fahren. Um die gesamte Kollektion noch zu würzen, sorgen Kooperationen wie mit dem bayrischen Hersteller SQ-Lab für einen zusätzlichen Schwung.
Gonso bietet eine breite Palette an Produkten zum Biken
Neben Radhosen in allen Facetten bietet Gonso auch Trikots, Regen- und Wetterschutzjacken sowie textiles Zubehör wie Überschuhe an. Auch hier wird größtes Augenmerk auf eine perfekte Passform und eine gute Funktionalität für den Freizeitradler gelegt. Die inzwischen in Köngen beheimatete Firma tüftelt selbstverständlich weiterhin an der optimalen Passform und hat sie sich daher fest ins Firmenmotto geschrieben: Gonso. Passt. Perfekt.